Stromkosten

Volkswirtschaftlicher Nutzen der Solarenergie bleibt unberücksichtigt

Wie viel kostet das EEG und die Förderung des Solarstroms die Verbraucher wirklich?

In der bisher diskutierten Form wird die Reduktion der Förderung von Solarstrom wohl nicht den Bundestag passieren. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Regierung weiterhin plant, Kürzungen vorzunehmen. Stellt sich also die Frage: Was kostet den Verbraucher eigentlich das EEG?

Auszeit spart 70 Euro

Stand-by-Check zeigt Einsparpotenziale im Haushalt

In vielen Haushalten verbrauchen Elektrogeräte im Stand-by heimlich Strom. Wer das verhindert, indem er Geräte wie Computer und Fernseher beim Abschalten komplett vom Stromnetz trennt, kann im Jahr um die 70 Euro* sparen. Wie viel genau im eigenen Haushalt zusammenkommt, können sich Verbraucher mit dem Stand-by-Check der Initiative EnergieEffizienz online berechnen lassen. "Oft sind es sehr viele Geräte, die im Stand-by Energie verbrauchen und sich gemeinsam deutlich auf die Stromrechnung auswirken", erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Mit fünf Fragen zum sparsamen Haushaltsgerät

Kauf entscheidet über Stromkosten. Kostenlose Checklisten helfen, sparsame Geräte zu finden.

Haushaltsgeräte bleiben in Deutschland etwa 14 Jahre im Einsatz und verbrauchen entsprechend Strom. Wer sich zum Beispiel beim Kauf des Kühlschranks für ein überdimensioniertes oder energieintensives Produkt entscheidet, muss über all die Jahre mit unnötigen Stromkosten rechnen.

Lüftung und Klimatisierung vor dem Sommer optimieren

Wege zum senken der Stromkosten in Bürogebäuden

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können durch eine Modernisierung ihrer Lüftungs- und Klimaanlagen bis zu 40 Prozent ihrer Stromkosten einsparen. Bei Klimatisierungskosten von 7.000 Euro im Jahr ergeben sich damit Einsparungen von jährlich rund 3.000 Euro*. Es lohnt sich, noch im Frühjahr zu handeln, denn so lassen sich die Kosten für die Kühlung im Sommer reduzieren.

Umfrage: Fernseher werden immer größer und laufen länger

Trend zum größeren TV-Gerät kann teuer werden

Bei Fernsehern geht der Trend zu immer größeren Geräten, die immer länger laufen – und damit zu höheren Stromkosten. In den meisten deutschen Haushalten hat das TV-Gerät eine Bildschirmdiagonale von 66 Zentimetern und mehr und ist durchschnittlich etwas länger als vier Stunden täglich an. Dies zeigt eine für die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage von Emnid. Im Vergleich zum Jahr 2006 läuft der Fernseher damit schon fast eine Viertelstunde länger.

Heinz Lanfermann, MdB: Dellmann hat Recht – Brandenburg ist schon vollgespargelt

Streit in der Landesregierung über den immer weiter ausufernden Bau von Windkraftanlagen in Brandenburg

Zum Streit in der Landesregierung über den immer weiter ausufernden Bau von Windkraftanlagen in Brandenburg erklärt der Bundestagsabgeordnete und FDP-Landesvorsitzende Heinz Lanfermann: Minister Dellmann hat Recht: Brandenburg ist vollgespargelt. Noch mehr Windkraftanlagen mit einer weiteren Zerstörung der Landschaften, immer höheren Stromkosten und noch mehr Leitungen sind den Menschen nicht weiter zuzumuten. Klimaschutz ist richtig und wichtig.

LED-Lichterketten als stromsparender Weihnachtsschmcuk

Bei der Weihnachtsbeleuchtung rund 25 Euro sparen

Um die Advents- und Weihnachtszeit kommen in vielen Vorgärten und Wohnzimmern Lichterketten und Lichtschläuche zum Einsatz. Kaum jemand denkt hierbei an die Stromkosten, die der leuchtende Schmuck verursachen kann. Dabei kann ein zehn Meter langer Lichtschlauch in sechs Wochen schnell zu Stromkosten von über 30 Euro* führen - das ist so viel wie der Betrieb einer Kühl- und Gefrierkombination der Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr. Wird stattdessen ein LEDLichtschlauch genutzt, kostet das gerade mal sechs Euro*.

KOSTEN FüR HAUSHALTSGERäTE ONLINE üBERPRüFEN

Lebenskosten Von Haushaltsgeräten Online Berechnen, Vergleichen Und über 250 Euro Sparen

Auch kleine Unterschiede beim Energieverbrauch von Kühlschrank und Co. wirken sich auf Dauer finanziell aus. Um die Stromkosten langfristig zu senken, bietet die Initiative Energie Effizienz Verbrauchern jetzt unter www.stromeffizienz.de [1] einen kostenlosen Onlinecheck für die Haushaltsgerätewahl. "Wir empfehlen beim Kauf von Haushaltsgeräten immer Produkte der Energieeffizienzklasse A bzw. bei Kühl- und Gefriergeräten A++ zu wählen, um Strom und Geld zu sparen", erklärt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

BEIM WäSCHETROCKNEN BIS ZU 70 EURO SPAREN

Wäschetrockner Gehören Zu Den Größten Stromverbrauchern Im Haushalt

Wäschetrockner erfreuen sich großer Beliebtheit. Die elektrischen Haushaltshelfer sind schnell, bequem und praktisch - gehören aber zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Wird der Wäschetrockner dreimal die Woche gestartet, kommen bei einem ineffizienten Gerät schnell 125 Euro* Stromkosten im Jahr zusammen. "Wer sich für den Einsatz eines Wäschetrockners entschieden hat, sollte in jedem Fall ein Gerät der Energieeffizienzklasse A wählen. Im Vergleich zu einem Wäschetrockner der Energieeffizienzklasse C spart es bis zu 70 Euro* Stromkosten im Jahr", erklärt Annegret-Cl.

Stromverbrauch Deutschland und Anteil alternative Energien

Deutschland Stromverbrauch Erneuerbare Energien

Das Diagramm zeigt den Stromverbrauch in Deutschland und die geringe prozentuale Nutzung erneuerbarer Energien.
Dieser Anteil sollte in den nächsten Jahren rapide ansteigen. Wünschenswert wäre natürlich auch eine Reduzierung des Stromverbrauches durch den Einsatz effizienter Elektronik-Artikel, Virtualisierung von Computern und intelligenter Umgang mit Standby-Funktionen. Der leichte Abwärtstrend im Gesamtverbrauch lässt hoffen, aber noch viel Spielraum für Spekulationen für die nächsten Jahre.

Datenquelle: statistisches Bundesamt