Wärmepumpen

Geothermie - Metropole Ruhr auf dem Weg zur Zukunftsenergie aus der Erde

„Vom Kohle- zum Wärmebergbau mit know-how aus dem Ruhrgebiet“. So könnte das Motto heißen, unter dem sich die Städte der Metropole Ruhr am 9. August im Bochumer RuhrCongress mit einer besonderen Energieform auseinandersetzen wollen – der Erdwärme. Die CO2-Diskussion der vergangenen Monate hat es noch einmal deutlich gemacht. Wir müssen bei unserer Energieversorgung umsteuern und verstärkt klimaschonende Technologien entwickeln und einsetzen. Dem Ballungsraum Ruhrgebiet kommt dabei alleine aufgrund seiner Größe und seines Energieverbrauchs eine besondere Verantwortung zu.

Eine Option mit erheblichem Zukunftspotenzial ist die Geothermie. Dieser unerschöpfliche und stetige Energiestrom unter unseren Füssen aus dem glühenden Inneren unseres Planeten steht CO2- und kostenfrei zur Verfügung. Länder ohne eigene fossile Energieträger Kohle, Erdöl oder Gas, wie z.B. die Schweiz oder Schweden versorgen sich bereits zu 40% damit. Der Markt hat auch hierzulande die höchsten Zuwachsraten von allen erneuerbaren Energien. Geothermie muss nur mit den geeigneten Technologien erschlossen und nutzbar gemacht werden.

IMMOSOLAR auf der Intersolar 2008 – „In Sachen Geo-Solartechnik macht uns so schnell keiner was vor. Eher nach.“

Direkt gekoppelte Solar-Wärmepumpen – Heizen und Kühlen ohne Öl und Gas – „360°-Prinzip“

„Manche Besucher unseres Messestandes waren bereits sehr stark informiert“, beginnt Jörg Stümke, Business Development Director von IMMOSOLAR, sein Resümee der Intersolar 2008. Eine sehr große Anzahl von Unternehmen sei interessiert daran, mit den Systemen von IMMOSOLAR Geschäftspartner zu werden, „die hier als am weitest entwickelte Lösung betrachtet werden“, so Stümke. Die Interessenten kämen auch aus Übersee, „vor allem aber aus Europa, zum Beispiel aus Ungarn, Polen, Griechenland“.

Großmodulreihe von Wärmepumpen für den Geschossbau

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Nach Angaben des Mieterbundes machen die Mietnebenkosten derzeit 33 Prozent der Gesamtkosten aus. Durch die Preiserhöhungen bei fossilen Energien geht die Tendenz hin zu 40 Prozent. Deshalb werden auch im Geschosswohnungs-, Gewerbe- und Kommunalbau energieeffiziente Lösungen mit einer Heizleistung von mehr als 40 kW zukünftig stärker nachgefragt. Experten erwarten in den nächsten fünf Jahren Wachstumsraten von 30 Prozent und mehr.

Auf diese Entwicklung reagiert der Wärmepumpenspezialist Tecalor aus Holzminden mit einer neuen Großmodulbaureihe der Sole/Wasser-Wärmepumpe TTF GM. Bei Kaskadenschaltung sind maximale Heizleistungen von 400 kW möglich, da regelungstechnisch bis zu sechs Geräte in den Leistungsgrößen 20, 27, 40, 52 und 66 kW kombinierbar sind. Die Planer können also eine maßgeschneiderte Wärmepumpenlösung entwickeln, wobei sich jeweils zwei Großmodule Platz sparend stapeln lassen. Die hydraulische Anschlusstechnik ist bereits variabel für eine horizontale oder vertikale Anbindung vorbereitet.