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GE eröffnet neues Kompetenzzentrum für Energieumwandlung

von links nach rechts: Dr. Carlos Härtel, Leiter GE Global Research Europe; Katja Hessel, bayerische Wirtschaftsstaatsekretärin; Robert Garry, General Manager für Controls & Power Electronics von GE Energy.
Erhöhung der vorhandenen F+E-Mitarbeiterzahl um fast 20 Prozent Investitionen von 5 Millionen Euro in Garching um dort die Labore von GEs europäischem Forschungszentrum zu erweitern Ausbau der Technologiebasis von GE in Europa Stärkung der Beziehungen zu europäischen Lieferanten und Entwicklungspartnern

General Electric (GE) hat ein neues Kompetenzzentrum für Stromrichtertechnik eröffnet. Das Zentrum ist in den Räumlichkeiten des europäischen Forschungszentrums GE Global Research Europe auf dem Forschungs- und Hochschulcampus in Garching bei München untergebracht. Durch den Ausbau der Kapazitäten stärkt GE seine technologische Präsenz in Europa und ist in der Lage, Produkte für erneuerbare Energien noch schneller auf den Markt zu bringen. GE stellt bis zu zwanzig zusätzliche Wissenschaftler und Ingenieure ein und investiert 2010 insgesamt 5 Millionen Euro, um die im Forschungszentrum verfügbaren Laborräume und -kapazitäten zu erweitern. Reibungslose Netzeinspeisung von erneuerbaren Energien Fortschrittliche Technologien für Stromrichter und Leistungsumformer sind gerade für den Aufbau intelligenter Stromnetze von entscheidender Bedeutung, damit diese die Einspeisung eines höheren Anteils erneuerbarer Energien bewältigen können. Energie aus erneuerbaren Quellen, wie sie durch Windkraft und Sonneneinstrahlung bereitgestellt werden, unterliegt erheblichen Schwankungen und der erzeugte Strom wird nicht in der üblichen Netzfrequenz geliefert. Um die Synchronisation dieser Quellen mit dem Stromnetz zu gewährleisten, müssen Komponenten der Hochleistungselektronik sowie der Steuerungs- und Regelungstechnik eingesetzt werden. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel: „Bayern gehört zu den weltweit führenden Ländern bei der Erzeugung von Solarstrom. Für die Integration in die Netze sind Stromrichtertechnologien besonders wichtig. Ich freue mich über das Engagement von GE. Das bereits bestehende bayerische Cluster Leistungselektronik wird durch das neue Kompetenzzentrum von GE weiter gestärkt. Wichtige Komponenten für erneuerbare Energiesysteme kommen aus Bayern und sichern zahlreiche Arbeitsplätze im Freistaat.“ Die Mitarbeiter des neuen Kompetenzzentrums werden schwerpunktmäßig an der Entwicklung neuer, innovativer Stromrichter für Windturbinen und Solaranlagen forschen. Mit derartigen Geräten ist es möglich, Energie auch bei größeren Schwankungen im Systembetrieb in zuverlässiger Weise in das Netz einzuspeisen. In naher Zukunft sollen die Forschungsaktivitäten des Zentrums weiter ausgebaut werden, um Zukunftsmärkte wie etwa den Transport elektrischer Energie über große Entfernungen abzudecken. „Die neuen Stellen und Laborkapazitäten, die wir jetzt schaffen, führen dazu, dass GEs Forschungsressourcen in Europa signifikant erweitert werden. Gleichzeitig stärken wir aber auch unser europäisches Forschungsnetzwerk mit Universitäten, Industrie und Politik“, erklärte Carlos Härtel, Leiter GE Global Research Center Europe. „Die Europäische Union hat als Ziel vorgegeben, dass bis zum Jahre 2020 zwanzig Prozent des Energiebedarfs der einzelnen Mitgliedsländer durch erneuerbare Energien gedeckt werden sollen. Für diesen enormen Ausbau bedarf es intelligenter Lösungen, die Schwankungen beziehungsweise Störungen innerhalb der Versorgungsnetze ausgleichen und somit eine sichere Stromversorgung rund um die Uhr gewährleisten. Dabei ist die Stromrichtertechnik eine entscheidende Komponente, um einerseits die Kosteneffizienz zu steigern und andererseits die Integration im Stromnetz selbst zu verbessern.“

Ulrike Gaissert
GE in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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