Siemens steigt mit 15 Millionen US-Dollar bei der Arava Power Company, dem israelischen Marktführer bei der Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen ein. Gestern wurde im Kibbutz Ketura ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der Siemens eine Beteiligung von 40 Prozent sichert. Arava Power entwickelt, baut und betreibt Solaranlagen in Israel. „Dieses Investment ist ein weiterer konsequenter Schritt, um unsere grünen und nachhaltigen Technologien verstärkt auszubauen“, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Israel ist dank der intensiven Sonneneinstrahlung und seines stetig wachsenden Energiebedarfs ein idealer Ort, um unser Solar-Geschäft weiterzuentwickeln.“ Die Beteiligung ermöglicht die Errichtung der ersten kommerziellen Solaranlagen in Israel überhaupt – diese sollen auf einem Areal zwischen dem Toten Meer und dem Roten Meer entstehen. Das Investment zielt darauf ab, die Photovoltaik-Anlagen weitgehend mit Siemens-Know-how zu errichten, Bauteile wie zum Beispiel Wechselrichter und Transformatoren zu liefern und somit neue Aufträge zu sichern. Siemens übernimmt als Generalunternehmer das Projektmanagement einschließlich des Engineerings sowie den Bau der Sonnenkraftwerke. Insgesamt hat das Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Errichtung von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MW) abgeschlossen. Als erstes Projekt wird der Bau einer Anlage mit bis zu 4,9 MW-Leistung im Kibbutz Ketura in der südlichen Wüste Israels angegangen. In den Wüstengebieten Negev und Arava sind weitere Photovoltaik-Anlagen bereits in Planung. Bis zum Jahr 2020 will Israel rund zehn Prozent seines gesamten Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien abdecken.
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